Nach all dem sicherlich
schönen Trubel der Hochzeitsfeierlichkeiten wollen die Flitterwöchler
endlich einmal weit weg sein von allem, den Feierlichkeiten, den vorangegangenen
Vorbereitungen, weg in eine andere Welt, die nur Schönes verheißt
und auch einlöst. Da bietet sich die kleine Insel Symi an, eine griechische
Insel in der Ägäis weit weg vom Rummel des Tourismus, mit einem
tiefblauen, klaren und warmen Meer, Sonne und Wärme, eine Insel voller
Mythen und Geschichte, voller Kultur und Tradition und einem Familienhotel,
wo persönliche Betreuung groß geschrieben wird.
Und hier erfährt
das Hochzeitspaar einmal mehr, dass sich ihre Reise gelohnt hat, mit dem
Flugzeug zur Insel Rhodos und dann noch eine Stunde mit der Fähre
nach Symi, eine Schiffsreise, an sich schon ein beruhigender Ausflug mit
Blicken auf die Ägäis und die weißen Schaumkronen des
Meeres und zu dem spröden Reiz der vielen kleinen Felseninseln da
und dort, wo die Türkei nicht weit ist.
Noch eine Passage
zwischen zwei Inseln, und schon öffnet sich die Hafeneinfahrt des
gemütlichen Hauptstädtchens Gialos, vorbei an einer stark zerklüfteten
Küstenlinie mit winzigen versteckten Stränden für Einsamkeitsfanatiker.
Genau das Richtige für die Flitterwochen.
Der erste Blick fällt
auf das Wahrzeichen des denkmalgeschützten Hafens, den weißen
Uhrturm, und von dort sind es nur wenige Schritte hin zum Hotel Nireus.
Dabei sehen die Gäste
voller Überraschung buntfarbene Inselhäuser im neoklassizistischen
Stil, neue, alte und renovierte Bauten, die unter Denkmalschutz stehen.
Eine kluge Bausatzung sorgt bis heute für die Verwirklichung dieses
neoklassizistischen Baustils. Die Inselhäuser am Hafen und die kleinen,
felsigen Anhöhen dahinter gehören zu den schönsten Anblicken
in ganz Griechenland. Einladend empfängt das Hotel Nireus, direkt
am Meer gelegen, seine Gäste. Die meisten Zimmer haben Meerblick,
verziert mit schiedeeisernen Balkonen, wo der Blick weit hinaus auf das
Meer und die Inseln schweifen kann. Und das nahe Meer lockt, die Hotelbucht
mit kristallklarem Wasser lädt zum erholsamen Schwimmen ein. Danach
bietet das Hotel auf der Hotelveranda ebenfalls den Ausblick auf das Meer
und die malerischen Häuser von Symi. Das Aura Café und das
Nireus Restaurant verwöhnen ihre Gäste mit typisch griechischen
Speisen an Tischen, die direkt am Wasser vor dem Hotel in erfrischender
Meeresbrise zum Verwöhn-Dinner einladen.
Hinter dem Hotel und
dem Hafen erhebt sich die bergige Stadt Gialos hinauf zur Oberstadt von
Symi, Chorio genannt, wo kleine Gässchen ohne Autoverkehr mit Kirchen
und Kapellen die Geschichte der Insel erzählen, wie auch die Museen
einen Blick in die Vergangenheit erlauben. Auf Symi bestand eine höchst
bemerkenswerte Volkskultur mit großartigen Leistungen in nahezu
allen Bereichen der Volkskunst, Baukunst, Silber- und Goldschmiedekunst,
Schiffsmodellbau, Marmorbildhauerei, Möbelschreinerei, Tanz, Volkslied,
Schwammfischerei und natürlich die Seefahrt. Die auf Symi gebauten
Schiffe waren einst so schnell, dass sie das Privileg des osmanischen
Seepostdienstes in der Ägäis hatten.
Zahlreiche kleinere
Badebuchten und ausgedehnte Spaziergänge und Wanderungen sorgen für
Abwechslung. Vom Hafen starten Schiffe zu Tagesausflügen auf die
Insel Rhodos, Kos oder in die Türkei. Mit dem Schiff, zu Fuß
oder mit einem Auto ist die Klosteranlage Panormitis im Süden der
Insel mit ihrer reichen Geschichte zu besichtigen.
Die Bucht Pedi, entweder
zu Fuß über den höher gelegenen Ortsteil Chorio oder mit
dem Bus zu erreichen, hat ihren ganz eigenen Reiz für einsame Bademöglichkeiten
oder ein Start mit einem Boot hinaus in die inselreiche Meereslandschaft.
Bei einer Inselrundfahrt oder einer Wanderung über die Berge verführt
auch die stille, einsame Kirche von St. Emilio, von drei Seiten vom Meer
umgeben, zum Verweilen.
Was wäre eine
griechische Insel ohne ihren eigenen Mythos? Selten von den griechischen
antiken Schriftstellern erwähnt, kommt Symi in der Ilias Homers (2,671-675)
besondere Bedeutung zu. Warum sie so heißt, wie sie heißt,
das haben viele Autoren versucht zu erklären. Diodorus Siculus führt
ihn auf die mythische Person Syme zurück, die sich mit dem Meeresgott
Poseidon vereinigte und den Chthonios zur Welt brachte, was "Mensch
der Erde" bedeutet. Er soll der Führer der ersten Menschen auf
dieser Insel gewesen sein.
Sogar Plinius hat
sich die Arbeit gemacht, den Namen der Insel zu deuten. Doch die Erwähnung
in der Ilias ist den Bewohnern wichtig genug, denn im sogenannten "Schiffskatalog"
heißt es, dass König Nireus mit drei vorzüglich gebauten
Schiffen nach Troja fuhr. Schließlich soll auch er zu den Freiern
der schönen Helena, der "schöne Anlaß" für
den trojanischen Krieg, gehört haben. Ob Schliemann das wichtig fand?
Man wird es nicht mehr erfahren. Die Geschichte dieser Insel mit immer
wechselnden Bewohnern ist reichhaltig, denn sie hatte ihre byzantinische
Zeit, dann kamen die Kreuzritter bis 1522, und in diesem Jahr fiel Symi
in die Hände der Türken für lange Zeit. Die Bevölkerung
von Symi arrangierte sich mit den Türken und lebte in Wohlstand,
bis der Freiheitskampf von 1821 die Insel wieder in den Zuständigkeitsbereich
Griechenlands zurückführte. Schließlich wurde die Insel
von den Italienern besetzt, im Zweiten Weltkrieg von der Deutschen Wehrmacht,
seit dem 28. Oktober 1947 gehört die Insel zu Griechenland.
Symi nennt sich heute
"Wächter der griechischen Ägäis" Sie bewacht
ihre Bewohner, die Tagesgäste, die nur wenige Stunden täglich
von den umliegenden Inseln, vor allem von Rhodos, diese Insel besuchen
und die Feriengäste, die oft einige Wochen bleiben, die vielen treuen
Stammgäste, die im Hotel Nireus auf Symi seit Jahren die kalten Winter
im Norden vergessen wollen.
So haben sich schon
viele Urlauber in diese Insel verliebt. Warum sollte das dem verliebten
Hochzeitspaar während seiner Flitterwochen auf Symi nicht auch passieren?
Eine Schlosshochzeit
voller Romantik in traumhafter Umgebung
Der Sonnenkönig Ludwig XIV. hat es nach seinen Wünschen erbauen
lassen
Von Dorothea F. Voigtländer
Foto: Château dHassonville
Wer wünscht sich
als Liebespaar nicht eine traumhafte Hochzeit in romantischer Umgebung,
in einem königlichen Schloss inmitten eines verwunschenen Parks,
wo Gäste mit dem Traumpaar in die Vergangenheit eintauchen wie in
einem verträumten Film, der wieder Wirklichkeit wird. Diese Hochzeit
mit anschließenden Flitterwochen wird zu einer historischen Zeitreise
mit allem Komfort unserer heutigen Zeit.
Château d
Hassonville so heißt dieses Schloss in Belgien, nicht weit von der
Grenze entfernt. Die Leute erzählen sich, das Schloss und Park Hassonville
südlich von Namur auf Wunsch des französischen Sonnenkönigs
Ludwig XIV. Wirklichkeit wurden. Wie Könige oder ein ganzer königlicher
Hof werden die Gäste hier empfangen. Mit viel Stil und Romantik sind
die Hotelzimmer und Appartements eingerichtet, Modernes mit einem spürbaren
Hauch von Vergangenheit. Die heutigen Eigentümer Christian und Liliane
Rodriguez-Van Eyck, unterstützt in ihrer Arbeit für die Gäste
von ihren erwachsenen Kindern, erfüllen die Wünsche ihrer Gäste
mit viel Freundlichkeit und Kompetenz.
Gäste, und vor
allem die Hochzeitspaare, finden in diesem verlorenen Paradies
Ruhe und Erholung in einem Schloss, das 1986 als Hotel-Restaurant nach
einfühlsamer Renovierung und unaufdringlicher Modernisierung
eröffnet worden ist. Dabei wurde das Flair der Vergangenheit nicht
zerstört, Altes wurde bewahrt und strahlt so seine ganz eigene Atmosphäre
aus bis hin zu den kleinsten Einrichtungsdetails mit antiken Möbeln
in den gemütlichen Appartements und bei festlichen Dîners mit
ausgesuchten Gaumenfreuden und speziellen Hochzeitsmenüs.
Foto: Château dHassonville
Aus dem 17. Jahrhundert
stammt dieses herrliche Gebäude im Land der Täler
in der Provinz Namur, wo die Geschichte von Jahrhunderten spürbar
lebendig geblieben ist und wo der Name derjenigen Schlosseigentümer,
die am längsten hier gewohnt haben, der Grafen von Laroche, auch
heute noch einen guten Klang hat.
Namur ist das politische
und administrative Zentrum der Wallonischen Region und ist außerdem
der Name einer Provinz, die neben der belgischen Provinz Luxembourg und
Liège (Lüttich) die belgischen Ardennen bilden.
Das Hôtel -
Restaurant Château d´Hassonville lädt die Sportfreunde
ein zu einem schwungvollen Morgen mit Jogging in der frisch duftenden
Luft des weiträumigen, wohl gepflegten Parks mit altem Baumbestand,
oder einer halbtägigen Fahrradtour in der unmittelbaren Umgebung
über Berg und Tal, einen Ritt zu Pferd oder eine Runde Golf, Angeln
im nahen Teich oder in den hell sprudelnden Bächen, Kahnfahrten und
Tontaubenschießen also vielfältige Freizeitvergnügen
- für jeden Geschmack ist in jeder Hinsicht etwas dabei.
Dann freuen sich die
Gäste auf ausgesuchte und überaus delikate Gourmetfreuden am
Mittag, auf festliche Abende mit einem feierlichen Dîner unter glänzenden
Lüstern bei warmem Kerzenschein. Und draußen, da schreien wie
einst in fernen Zeiten auch heute noch die stolzen Pfauen Rad schlagend
in dem weitläufigen Park des Schlosses Hassonville, das erstmals
im Jahre 1356 erwähnt wurde im Zusammenhang mit einem gewissen Grafen
Hubert de Waha.
Und übrigens:
Der französische Sonnenkönig Ludwig XIV.(1638-1715) hat zwar
nach seinen Wünschen dieses Schloss ursprünglich als Jagdpavillon
errichten lassen, weil er die Verschiedenartigkeit dieser Landschaft liebte
und bewunderte, doch angeblich soll er nie persönlich hierher gekommen
sein, obwohl seine Order befolgt wurden, Schloss und Park seinen Wünschen
gemäß zu gestalten. Dass er wohl nie hier war, das war sein
Pech. Denn hier hätte er seine notwendige Ruhe gefunden, und wenn
es nur ein Kurzurlaub gewesen wäre.
Hochzeitspaare jedenfalls
sind hier bestens aufgehoben, bei der weißen Hochzeit, der Silberhochzeit,
der Goldhochzeit und für die Flitterwochen: Dies ist eine Adresse
mit einem Festreigen, den niemand vergessen wird!
Infos: Château
d Hassonville
sprl Beau à voir, délicieux à vivre !
Route d Hassonville 105
6900 Marche en Famenne
Belgien
Warum nicht eine Hochzeitsreise ins älteste Hotel von Saint-Raphael
an der Côte dAzur?
Eine charmante französische Hafenstadt zwischen Saint Tropez und
Cannes
Von Dorothea F. Voigtländer
Es muss nicht
immer Kaviar sein, eine Hochzeitsreise in den Süden Frankreichs
in das älteste Hotel von Saint-Raphael hat ihren besonderen Charme.
Hier kann dann das junge Paar heimlich lachen, im Mittelhochdeutschen
nannte man es gevlitter, woher wohl das Wort Flitterwochen
stammen soll. Doch es muss nicht immer nur das junge Paar in die wohltuende
Wärme der Côte dAzur eintauchen, ins Hotel Beauséjour,
einem Haus direkt an der Strandpromenade, wo es nicht um Sehen und
Gesehen werden geht, wo sich vielmehr junge und nicht mehr ganz
junge Paare treffen, Familien und Freunde, wo eine schöne große
Decke auf dem Sandstrand ausgebreitet wird, um dort in Ruhe und schöner
Luft zu speisen. Wo sonst, wenn nicht in Frankreich, und das dann noch
in freier Natur, der Franzosen Lieblingssport. Und wer dann am nahen Ufer
in die sanften Fluten des Mittelmeeres springen will, der ist gut beraten,
das gerade in Saint-Raphael zu tun, einer alten Stadt, wo Ausgrabungen
dicht dabei uralte Spuren der Besiedelung beweisen.
Liebespaare müssen
sich hier immer getroffen haben, das zeigt die Bevölkerungszahl,
die seit Urzeiten bis hin zu den Römern, die es hier ebenfalls herrlich
fanden, stetig gestiegen ist. Zwischen der mondänen Stadt Cannes
und dem nicht minder mondänen Saint Tropez schwelgen die Urlauber
seit dem Beginn des Tourismus im 19.Jahrundert in diesem einstigen Fischerdorf
an der geschützten Bucht, genannt Baie de Saint-Raphael.
Dies ist das erste und älteste Hotel an der Strandpromenade René
Coty in Saint Raphael, ideal für Hochzeitsreisende aller Altersstufen
und die Flitterwochen
Und genau hier wurde
wohl kurz vor dem Jahr 1903 das erste Hotel dieses Ortes gebaut, das genaue
Datum ist vergessen: Beauséjour, so der Name, was soviel bedeutete
wie: guten Aufenthalt. Leonardo Gambelli baute es weiter aus, das war
1956, doch das Jahr 1926 hatte eine besondere Bedeutung. Das Hotel erhielt
damals einen Aufzug ganz besonderer Art, schmal und hoch, der die Gäste
bis in den vierten Stock mit ihrem Gepäck beförderte. In seiner
Bauart müsste es eigentlich unter Denkmalschutz stehen. Damals war
das eine Sensation, heute schaut die Bauabteilung der Stadt missvergnügt
auf diesen Aufzug, der im zweiten Jahrtausend n. Chr. zu klein erscheint.
Doch der heutige Eigentümer Pascal Douzou, der Enkel von Leonardo
Gambelli, nimmt es gelassen, er modernisiert Zimmer für Zimmer und
tüftelt mit dem Architekten nach einer neuen Lösung für
einen Aufzug nach heutigem Geschmack, was in diesem Haus sicherlich ein
Kunststück sein dürfte. Dabei geht es ihm vor allem darum, den
gewachsenen Charme dieses Hotels in der absolut exzellenten Lage am Strand
und der Promenade nicht zu zerstören, sondern ganz bewusst zu erhalten.
Und wer dann auch noch das Glück hat, ein Zimmer mit Balkon und Meeraussicht
zu ergattern, der darf sich auf eine schöne und erholsame Zeit freuen.
Flitterwöchler sind herzlich willkommen. Ein Blumenstrauß erwartet
sie und eine Flasche voller flüssiger Köstlichkeiten. Dauergäste
gehören zur Familie, bei zeitiger Vorreservierung erhalten sie natürlich
immer ihr Zimmer. Da können denn auch der Zehnte, der
Zwanzigste, die Silberhochzeit und alle weiteren Hochzeitsfeste
voller Erinnerungen gefeiert werden, das Hotel Beauséjour
ist dafür der richtige Ort, Vergangenes wieder aufleben zu lassen
die schönen Tage vergehen nie.
Basilika Notre Dame de la Victoire
Als die ersten Touristen
kamen, waren es meist Engländer. Doch sie kamen in der Winterzeit,
wenn es in ihrer Heimat kalt und ungemütlich war. Das war Mitte des
19.Jahrhunderts, und sie kamen, damit sie nicht frieren mussten und achteten
dabei sorgfältig auf den Schutz zur Erhaltung ihrer hellen Haut.
Denn eine braune Gesichtshaut galt damals als unfein, warum heutzutage
genau entgegengesetzt in allen Jahreszeiten die vielen Sonnentage für
eine braune Haut sehr geschätzt werden. In Nizza ist gar die große
Promenade nach ihnen benannt, bis heute: La Promenade des Anglais. Und
die Italiener kamen von der nicht allzu fernen Grenze. Sie haben auch
heute den kürzesten Weg. Natürlich waren die Römer auch
hier, wie die vielen Spuren im benachbarten Fréjus beweisen. Wer
es noch nicht wusste: das große Casino in Saint-Raphael steht auf
den Resten einer ehemals großartigen römischen Villa mit Terrassen
zum Meersufer hin.
Nur Napoléon
Bonaparte hat diesen Ort wohl in schlechter Erinnerung behalten, kam er
doch jedes Mal, wenn er den Fuß in den Ort Saint-Raphael setzte,
als Geschlagener: Am 9. Oktober 1799 nach dem gescheiterten Ägyptenfeldzug
und am 28. April 1814 als Gefangener zur Einschiffung in sein erstes Exil
nach Elba. Seine Anhänger ehrten ihn noch mit 21 Böllerschüssen
Salut, und die Bewohner von Saint-Raphael bauten ihm ein kleines, blumenumrandetes
Denkmal an der Promenade. Die Geschichte aus vielen Jahrhunderten holt
die Gäste immer wieder ein auf diesem geschichtsträchtigen Boden.
Nicht weniger berühmt,
nur anders berühmt, war und bleibt jener touristische Entdecker von
Saint-Raphael: Alphonse Karr (1808-1890), der mit seinen vierzig Romanen
und seinen bissig-ironischen Kommentaren in der Zeitung Le Figaro einer
der meistgelesenen und bekanntesten Schriftsteller seiner Zeit war neben
Dumas Vater, Maupassant und Victor Hugo. Er hatte Saint-Raphael entdeckt,
das bis heute und auch für die Zukunft auch in der Umgebung viel
zu bieten hat. So auch die Roten Felsen, die Höhenzüge des Estérel-Gebirges
in Richtung Cannes, wo viele Wanderwege mit atemberaubenden Ausblicken
auf die Wanderlustigen warten und ihre Wünsche erfüllen.
Foto: P. Berlan
Eine Küste mit vielen Gesichtern, für Baden und Abenteuer, hier
die Küste am Cap Dramont bei Saint-Raphael. Foto: Tourismusbüro
Saint- Raphael
Hochzeitsreisende
und Flitterwöchler aller Altersstufen kommen hier auf ihre Kosten:
Gourmands und Gourmets gleichermaßen, Wassersportler, Golfspieler,
Wanderfreudige, Lesefreudige, oder ganz einfach diejenigen, die die weiche
Salzluft des Mittelmeeres genießen wollen, die warme, seidige Luft,
diejenigen, die gerne die Natur bewundern und die azurblaue Farbe eines
Meeres an dieser Küste, das mit Recht den zauberhaften Namen trägt:
La Côte dAzur .
Tipp Nr.4:
Golfspieler kommen hier auf ihre Kosten im erfrischend Wind des Ozeans
mit Blick auf den Teide. Foto: Hotel
Hochzeitsreise
Wie wäre es
mit einer Hochzeitsreise auf die bezaubernde Kanareninsel La Gomera?
von Dorothea F. Voigtländer
Sie
ist für Flitterwöchler aller Altersstufen einfach ideal und
immer für wohltuende Überraschungen gut.
Auf einer Steilküste thront die bezaubernde Ferienanlage Hotel Jardin
Tecina und eine 18-Löcher Golflage mit weitem Meeresblick.
Der Liebe
wegen: Christoph Kolumbus blieb vier Wochen auf dieser felsen- und schluchtenreichen
Insel der Kanarengruppe, bevor er mit seinen Schiffen über den Atlantik
nach Amerika aufbrach und dreimal wiederkam - der Liebe zu Beatrice wegen.
Ob das nicht auch ein Zeichen dafür war, dass diese Kanareninsel ideal
für Hochzeitsreisende aller Altersstufen ist?
Denn die Urlauber
haben das Eiland seit einigen Jahren für sich entdeckt: Sie bleiben
gerne länger und kommen immer wieder, oder viele Deutsche beginnen
hier einen völlig neuen Lebensabschnitt, ein zweites Leben. Urlauber
finden ihren Weg sehr gerne in das Hotel Jardin Tecina, eine einmalig
paradiesische Ferienanlage hoch oben über einer Steilküste,
wo tief unten die hohen Wellen des Atlantiks gegen die Felsen schlagen
und gesunde Meeresluft versprühen.
Der Blick über
das Meer schweift ungehindert auf die Nachbarinsel Teneriffa mit dem majestätischen
Vulkankegel des Teide, dem höchsten Berg Spaniens mit seinen 3718
Metern Höhe. Die sanfte, weiche Luft, klar und erholsam, lädt
in dieser in die Landschaft eingepassten Ferienanlage zum Erholen ein.
Blumen und Pflanzen aus aller Herren Länder fühlen sich hier
zu Hause, und einfühlsame Gärtner schufen ein buntes Pflanzenparadies
besonderer Art. Jardin Tecina hält sein Versprechen für gesunde
Entspannung in einem natürlichen Umfeld, das durch Schönheit
und Ruhe besticht. Die intelligent in die Umgebung eingebettete Architektur
mit im kanarischen Stil entworfenen viel gesichtigen, blumenumrankten
Bungalows sichert den Gästen eine angenehme Privatsphäre in
ihren Zimmern und Suiten, die nur die Vogelstimmen und das Meeresrauschen
erreichen. Für Hochzeitspaare einfach ideal.
Die
Hotelanlage hat viel zu bieten, 434 Zimmer, fünf beheizbare Pools,
fünf Restaurants, vier Bars, eine Pianobar und einen Veranstaltungsraum,
Miniclub für Kinder, Einkaufsgalerie, Konferenzsaal, fünf Tennisplätze,
drei Paddleplätze, zwei Squashcourts, Fitnesscenter, Sauna, Minigolf,
Tauchschule und natürlich Internetzugang. Mit einem Aufzug, der in
die Felsen der Steilküste eingebaut ist, kann von der Hotelanlage
direkt die Pazifikküste mit ihren hohen Wellen erreicht werden, der
Playa de Santiago. Gaumengenuss am Meer wird auch hier garantiert mit
Grill- und anderen Spezialitäten.
Die Hotelanlage La
Tecina auf der Kanareninsel La Gomera ist geradezu paradiesisch, für
Hochzeitsreisende jeder Altersstufe einfach ideal. Hintergrund die Insel
Teneriffa mit Spaniens höchstem Berg, der Teide. Foto: Hotel
Hinzu kommt der imponierende
18-Loch-Platz des Tecina Golf auf dem ruhigsten Landstrich der Insel,
der Lomada de Tecina in unmittelbarer Nachbarschaft. Das Rauschen der
nahen Ozeanwellen beeindruckt so manchen Golfliebhaber. Fred. Olsen S.A.
beauftragte mit seinem Entwurf den Schotten Donald Steel, der sich dieses
wirkliche Juwel auf der Insel ausgesucht hat - wie andere seiner Plätze,
den Baserbäck in Schweden, bald Austragungsort des Ryder Cup, oder
den neuen Saint Andrews in Schottland und den Vila Sol in Portugal, um
nur einige Plätze in Europa zu nennen. Und nun auf La Gomera, von
weitem schon sichtbar, eine wohltuend grüne Anlage auf einer grünen
Insel. Turniere, nationale und internationale Endausscheidungen haben
diese Golfanlage weltweit bekannt gemacht.
Ein Paradies mit Komfort
also, wenn der Gast endlich angekommen ist, was die als "Fred. Olsen
Express" verkehrenden Schnellfähren von Teneriffa nach Gomera
und zurück möglich machen. Die Firma Fred. Olsen S.A. verspricht
und hält Qualität im Tourismus auf den Kanarischen Inseln mit
ihrer Flotte durch Fast Ferries neuester Technologie und wirbt damit,
in eine weltweite Avantgarde des Seetransportes eingegliedert zu sein,
was 1974 begann. Der erste Olsen war der Großvater des heutigen
Unternehmensvorsitzenden, der zunächst einen kleinen landwirtschaftlichen
Betrieb im Süden von La Gomera gründete. Dann folgte eine Schiffslinie
dieser Familie, um den Transport reifer Tomaten, Bananen, von Obst und
Pflanzungen aller Art von der Kolumbus-Insel nach Europa zu ermöglichen.
Die Gartenanlage von
La Tecina sucht ihresgleichen, hier mit lila blühenden Bougainvillea,
mit großen Palmen, die sich im Wind des Atlantik wohlfühlen
wie auch die Gäste dieser Hotelanlage La Tecina. Foto: Hotel
Eine fantastische
Wohnanlage ist auch das Pueblo Don Thomas, exklusive Eigenheime auf der
Lomada de Tecina, einer Anhöhe wieder mit Weitblick auf den Ozean
hinaus. Die Pflanzenvielfalt machte ausgedehnte Grünanlagen möglich
- ein zur Wirklichkeit gewordener Traum, denn die von Fred. Olsen versprochene
Verpflichtung wird Wirklichkeit mit dem Schutz der Umwelt in allen Tätigkeitsbereichen.
Die Eigenheiten hiesiger Dörfer waren Inspiration für den Bau-
und Lebensstil im Pueblo Don Thomas, ein natürlicher Lebensstil,
voll Frieden und Ruhe.
Das ist also Gomera,
eine Felseninsel, als ob ein Riese sie eben hätte in den Atlantik
hineinfallen lassen, und die ihre Geheimnisse und Reichtümer gut
versteckt hat, welche es zu erforschen gilt. Die Insel ist als zauberhaft
bekannt und beweist es immer wieder aufs Neue. So winzig wie man glaubt,
ist sie gar nicht, mit ihren vielen hohen Bergspitzen, tiefen Schluchten,
einsamen Stränden, terrassenförmig angelegten Anbaufeldern und
immer wieder Palmen, die eine exotische Landschaft voll Sonne und Wärme
zeichnen - 300 Kilometer von der Küste Afrikas entfernt. La Gomera,
die zweitkleinste und die palmenreichste der sieben Hauptinseln der Kanaren,
eine fast kreisrunde Insel vulkanischen Ursprungs mit ihrer höchsten
Erhebung, dem Berg Garajonay, der sich 1487 Meter über den Meeresspiegel
erhebt, mitten heraus aus dem einzigartigen und unvergleichbaren Nationalpark
gleichen Namens, Weltkulturerbe der UNESCO - der einzige Urwald Europas.
Auf diesem Kolumbus-Eiland ist es in der Neuzeit nicht zu Vulkanausbrüchen
gekommen, genauer gesagt seit etwa zwei Millionen Jahren. Das ist der
Grund für die spektakulären Felsformationen, die unterschiedlichen
Reliefgestaltungen und die tiefen Schluchten, was gerade die Wanderfreunde
voll auf ihre Kosten kommen lässt. Von der Höhe erlaubt ein
weiter Blick die Sicht auf die benachbarten Inseln Teneriffa, La Palma,
El Hierro und Gran Canaria.
Und eine weitere Überraschung:
Dieser Nationalpark Garajonay im zentralen Bergland hüllt sich häufig
in Nebel ein und präsentiert sich so mit einer faszinierenden und
dicht belaubten Waldlandschaft, immergrün und mit viel Feuchtigkeit
durchtränkt, was eine reiche Flora und Fauna erlaubt. Das berühmte
subtropische Kanarenklima ist hier durch lokal bedingte sanfte Änderungen
der Passatwinde und die mild temperierten Ausläufer des atlantischen
Golfstromes beeinflusst. Daher hat La Gomera gewissermaßen zwei
Gesichter: die eine Seite ein grüner verwunschener Regenwald, ein
Urwald wie aus Tausendundeiner Nacht mit seiner wilden Schönheit,
die andere Seite trocken und warm, nie aber heiß: ewiger Frühling,
der Regen ist selten. Darum ist sie auch so beliebt bei den Urlaubern,
diese Doppelgesichtigkeit ist spannend und lockt Wanderer immer wieder
aufs Neue an, immer gerne empfangen von den freundlichen Einwohnern in
den malerischen Orten an der Küste und im Inselzentrum.
Die Ureinwohner sollen
etwa 500 n. Chr. von Afrika her auf diese Insel gekommen sein, die Guanchen,
bis dann die spanischen Eroberer sich einmischten. Dennoch ist das Tal
der großen Könige nach dem Guanchenkönig Hupalupa benannt,
das größte und legendenumwobene Tal der Insel: Valle Gran Rey.
Seit Jahrhunderten pfeift man sich eine Sprache ganz besonderer Art zu,
die von den Guanchen stammende Pfeifsprache "Silbo". Diese alte
Kommunikationsform ist einzigartig in der ganzen Welt. Heute wird sie
in den ersten vier Schulklassen wieder gelehrt, damit die Geschichte und
die Traditionen nicht vergessen werden. Für die Liebespaare ist dies
eine Insel voller angenehmer Überraschungen, für Hochzeitspaare
und solche, die ihre "runden" Hochzeitsfeste feiern wollen,
einfach ein wunderschönes Ziel, eine Insel, von der man am liebsten
nicht mehr wegfahren möchte.