Als Hochzeitsgeschenk
ist feinstes Porzellan wieder voll in Mode
von Dorothea F. Voigtländer
Die Rosenthal-Kollektion
präsentiert mit Werken verschiedenster Künstler seit bald 130
Jahren attraktive Geschenkaccessoires - In wenigen Monaten findet das 130-jährige
Jubiläum statt
Rokoko-Form "Sanssouci"
seit 1894 in der Kollektion
Ein schönes Porzellan
voller Luxus und Ästhetik, voller Schönheit und Perfektion für
einen edel gedeckten Tisch, das ist wieder ein sehr häufig geäußerter
Wunsch von Hochzeitspaaren: und hier gilt Qualität auf höchstem
Niveau. Tradition ist wieder gefragt, denn das Echte bleibt und wird dann
liebevoll auf dem Esstisch arrangiert. Dann schmeckt das Menü noch
einmal so gut. Die Auswahl des richtigen Geschirrs ist überaus groß,
denn in der fast 130-jährigen Geschichte dieses Hauses werden traditionelle
und hochmoderne Muster zur Auswahl angeboten, denn Rosenthal
steht für Luxus, Lifestyle und eine besondere Ästhetik - Tischkultur
wird heute wieder groß geschrieben.
Ein neues Firmenjubiläum
steht an, ein "runder" Firmengeburtstag, nämlich vor 130
Jahren begann die Erfolgsgeschichte Rosenthal. Und die begann höchst
bemerkenswert, wurde doch ein Aschenbecher der erste Verkaufsschlager. Der
hieß dann: "Ruheplätzchen für brennende Cigarren",
in der damaligen Zeit topaktuell. Die Geschichte dieser Firma fand eigentlich
ihren Anfang im westfälischen Werl. Hier hatte Vater Abraham Rosenthal
ein Porzellanfachgeschäft. Seinen Sohn Philipp zog es als 17-Jährigen
nach Amerika. Dort begann eine Bilderbuchkarriere vom Laufburschen, Tellerwäscher,
Fahrstuhlführer, Cowboy und Postreiter, bis er bei der Exportfirma
Jacob Meyer Brothers in Detroit wieder mit Porzellan zu tun hatte. Dies
war geradezu eine schicksalhafte Wendung.
Als er 1879 nach
Deutschland zurückkehrte, fand er im markgräflichen Schloss
in Erkersreuth in Selb eine neue Heimat, wo er eine Porzellanmalerei
gründete und seinen ersten Verkaufsschlager entwickelte, damals
war das hochaktuell und beliebt. Um es vorweg zu nehmen: Selb sollte
sich in den folgenden Jahrzehnten als Mittelpunkt der Porzellanindustrie
bis hin zu einem heute großartigen Museum entwickeln.
Doch zurück zu
dem selbstbewussten und unternehmensfreudigen Philipp Rosenthal, der für
seine wirtschaftlichen Leistungen 1918 mit dem Titel "Geheimrat"
geehrt wurde, weil er bald nach der Gründung 1879 einen florierenden
Betrieb geschaffen hatte, der seit 1887 ein geschütztes Firmenzeichen
führte. Und auch als es Probleme gab, Weißware zu beschaffen,
war das für Rosenthal ein Grund mehr, Schritte nach vorne zu wagen:
In Selb wurde eine Porzellanfabrik gebaut, um hier ab 1891 eigenes Porzellan
zu fertigen. Gebrauchs- und Luxusporzellan standen auf dem Programm. Aus
dem ursprünglichen Einmannbetrieb war im Laufe der Jahre nun mit der
kunstvollen Qualitätsware ein Unternehmen mit Weltgeltung geworden.
Philipp Rosenthals Devise hieß: "In Formen und Dekoren auf der
Höhe der Zeit stets das Neueste". Das aber hieß, die kunstgewerblichen
Strömungen genauestens zu verfolgen und den Publikumsgeschmack zu treffen,
vom Jugendstil bis zum modernen Design.
Die Form "Monbijou
seit 1896 in der Kollektion
Und wem es gar gelingt,
einmal, zweimal oder sogar dreimal hintereinander neu zu heiraten, der wird
sich erst recht über die vielen Hochzeitsglückwünsche
freuen, die er immer wieder neu erhält, denn er weiß inzwischen
nur allzu gut, wie wichtig diese sind.
Angeregt zunächst
durch die französischen Produktionen im geltenden Stil des "Neorokoko"
mit den Servicenamen "Louis XIV" und "Monbijou", entsprach
er dem damaligen französischen Geschmack in Deutschland und den Exportländern.
Angeregt durch die Weltausstellung 1900 in Paris, wo der Jugendstil seinen
Höhepunkt feierte, schuf auch Rosenthal diese neuen Dekore und Dekortechniken,
die übrigens heute wieder sehr gefragt und aktuell sind.
Der Erfolgsschlager
ging weiter, wobei die Verkaufserfolge früherer Epochen als klassische
Marken immer noch zu finden sind. Wie eben die Service "Monbijou"
und "Sanssouci". Bis heute wird als die erfolgreichste Form das
Rosenthal Service "Maria" aus dem Jahre 1916 gehandelt, im Biedermeierstil
und im Namen einer Reverenz an seine Frau, die Maria hieß und ihm
einen Sohn 1916 geboren hatte - dieses Service ist bis heute ununterbrochen
in der Kollektion zu finden.
Die Form "Maria"
aus der Rosenthal classic ist seit 1916 auf dem Markt
Erfolggeschichte schrieb
auch "Aida" über viele Jahrzehnte lang, sowie unzählige
Gold- und Kobaltdekore, die von namhaften Königshäusern aus aller
Welt in Auftrag gegeben wurden.
Großen Einfluss
auf die Entwicklung des Unternehmens Rosenthal hatte die Zusammenarbeit
mit namhaften Künstlern und Designern. Weit über 150 Persönlichkeiten
haben innovative Kollektionen entworfen, so Henry Moore, Victor Vasarely,
Günter Grass, Jasper Morrison, Platt & Young und in 2008 die spanische
Stardesignerin Patricia Urquiola mit ihrem Entwurf "Landscape"
für die Rosenthal studio-line.
Die neue Kollektion
"Landscape" von Patricia Urquiola
"Zauberflöte"
aus der Rosenthal studio-line, so heißt ein Höhepunkt heute mit
noch vielen weiteren aktuellen Kollektionen bis hin zum jungen Design. "Mythos"
aus der Kollektion "Rosenthal meets Versace", eine perfekte Verbindung
einer künstlerisch-phantasievollen Serviceform von Paul Wunderlich
aus dem Jahre 1993. Diese weiche, elegante Form mit ihren filigranen Flügelhenkeln
war wie geschaffen für eine extravagante Inszenierung.
Seit der Geburtsstunde
von Rosenthal wird die "Kunst des Schenkens" hochwertiger Service,
Accessoires und immer wieder zeitgemäßer Zierartikel groß
geschrieben. Phantasievolle Kreationen bereichern immer wieder die Geschenke
-Kollektion von Rosenthal.
Die Lifestyle-Marke
Rosenthal
Home bietet den Kunden dekorative Accessoires, Kerzen, etc.
Doch damit nicht genug:
Das Unternehmen Rosenthal schaffte eine perfekte Abrundung des Markenportofolios
mit der Akquisition der Traditionsmarke Hutschenreuther zum 1. August 2000.
Wieder eine wichtige Zäsur: Die sogenannte "Löwenmarke",
gegründet 1814 von Carolus Magnus Hutschenreuther im oberfränkischen
Hohenberg/Eger, deckt ein weitreichendes Kollektionsspektrum ab: vom klassischen
Service für die stilvolle Tischkultur, über umfassende Porzellankollektionen
im gehobenen Landhausstil und hochwertige Bone - China - Service bis hin
zu modernen Programmen.
Sicher ist, dass von
Berlin über Davos bis nach Dubai Reisende und Gourmets von Rosenthal-Porzellan
speisen und sich der Faszination Rosenthal in seiner ganzen Produktionsbreite
nicht entziehen können. Also für das richtige Hochzeitsgeschenk
bietet Rosenthal eine große Auswahl.