Trauzeugen bei Heirat sind nicht mehr Pflicht, aber immer noch in – doch wofür sind sie denn dann gut?
Trauzeugen haben sich über Jahrhunderte bei Hochzeitsvorbereitungen als nützlich erwiesen und waren lange Zeit gewissermaßen „Vorschrift“. Mittlerweile hat nur die katholische Kirche noch den Trauzeugenzwang, bei den „Evangelen“ und bei der standesamtlichen Trauung sind Trauzeugen nicht mehr Pflicht!
Allerdings wird von dem Brauch heute noch weitgehend gebrauch gemacht, und so sieht man schon am Wortspiel, dass die Nützlichkeit nicht verloren gegangen ist. Doch wozu sind Trauzeugen nütze? Die Frage ist ja erlaubt, denn die Wortwahl kommt ja nicht von ungefähr!
Also, Trauzeugen hatten immer in erster Linie die Aufgabe, die Trauung von 2 Menschen aus nächster Nähe mitzuerleben und dadurch den Akt später auch bezeugen zu können.
Aus diesem vertrauensvollen Akt ergibt sich dann auch, dass die Wahl der Trauzeugen meistens auf sehr enge Freunde oder Verwandte fällt. Man vertraut sich und man kennt sich, und daher auch die doppelte Bedeutung des Wortes Trauzeuge – man traut sich und man kann später die Eheschließung bezeugt, die ja auch nicht umsonst Trauung genannt wird.…..
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