Essen für die Sinne

Weil die Liebe durch den Magen geht.

Für zwei  (verliebte) Personen.

1 großer Pfirsisch

1 EL Pfirsischlikör

1 Vanilleschote

2 Eigelb

20g Puderzucker Saft 1/2 Orange

2 Tl alter Balsamico

gehackte Pistazien

Zubereitung:

Den Pfirsisch waschen, halbieren, das Fruchtfleisch vom Kern lösen, in mundgerechte Spalten schneiden und mit dem Pfirsischlikör beträufeln.

Die Vanilleschote der Länge nach aufschneiden und das Mark herauskratzen. Vanillemark, Eigelbe, Puderzucker und Orangensaft in einer Schüssel mit einem runden Boden verrühren.

Die Schüssel über ein heißes Wasserbad stellen und die Sabayon ca. 2Min. weißschaumig aufschlagen. Die Schüssel vom Herd nehmen, die Masse in Schälchen verteilen, mit einigen Tropfen Balsamico beträufeln und den gehackten Pistazien garnieren. Dann lassen Sie sich die Speise auf der Zunge  zergehen.

Lust auf mehr…?

Buchtipp: “Food for Love” –  ”Das macht Sie und Ihn an” von Anna Cavelius und Monika Schuster

Weil die Liebe durch den Magen geht…

Schokolade bringt sie und /oder  ihn zum schmelzen, sie zergeht auf der Zunge…

liebe und schokolade

„Denn die Fehler der Mädchen kommen,
wie Schokolade und Tabak,
dem Gaumen anfangs desto toller vor,
je besser sie ihm nachher schmecken.“
 ( Jean Paul: Hesperus oder 45 Hundposttage)
Nach toltekischer Legende, vermachte Quetzalcoatl, der Gärtner des Paradieses,
den Menschen die Kaffeebohnen. Die aztekischen Herrscher genossen die Speisen der Götter
,gewürzt mit Chilli und Vanille, als anregendes Getränk, das Glücksgefühle zu wecken vermochte und Lust auf die Liebe machte.. Gefüllt mit dem zartbitteren Zaubertrank, es sollen nicht weniger als fünfzig Kelche gewesen sein, soll Moctezuma täglich getrunken haben.
Wie diese wunderbare Ingredienz auch zu sich genommen wird, gaz gleich ob im Dessert
Oder als Gewürz, oder ob es sich um die zur Wirklichkeit gewordenen Träumen der Chocolatiers handelt: die Schokolade soll frische Kräfte verleihen, hellwach machen
Und die Sinne verzaubern. Auf die Schokolade setzte selbst Goethe um seine letzte
Liebe, das liebliche Fräulein von Levetzow, zu erobern