Hochzeiten am 11.11.11 sind beliebt aber…

 …das trifft nicht nur den 11.11.11, sondern auch den 11. jeden Monats in diesem Jahr

Eher emotional sind Frauen von einem 11. Tag im Jahre 2011 angetan, eher rational geleitet freut sich der Mann über das -sich gut zu merkende- Datum. So fällt das ”Denken an den Hochzeitstag”  leichter.

Der 11.11.11.wird eventuell nicht so prominent in die Rekorde der Traudaten eingehen, wie zum Beispiel der 07.07.07. Das könnte an der Jahreszeit liegen. Denn welche Braut möchte nicht lieber ihr Brautkleid ohne Mantel und Regenschirm, die Hochzeitsfotos bei Sonnenschein präsentieren, im Freien feiern? Dafür ist der oft trübe November weniger geeignet.

Und der schönste Tag im Leben sollte doch perfekt verlaufen. Und außerdem ist da noch der Karnevalsbeginn

Ein Trost für alle Brautpaare, die für den 11.11.11. keinen Termin in Ihrem Wunsch-Standesamt ergattert haben: Hochzeit-Premium findet ein individuelles Datum mindestens ebenso schön.

Zum Beispiel abgestimmt auf das Kennenlerndatum, den ersten Kuss, oder ein “ganz eigenes” Datum, an das das Paar gerne denkt. Denn über die Jahre zählt das in die Trauringe gravierte Datum für den besonderen Tag und die LIEBE.

Hochzeitstag

Hochzeitstag!

Nach langem heißersehntem Warten wurde die Fragen aller Fragen mit “JA!” beantwortet – und jetzt geht’s an das Vorbereiten der großen Feier.

Doch langsam, Heiraten ist mehr als ein Megafest feiern! Zunächst ist es klug zu klären, auf was man sich rechtlich einlässt, rechtliche Ratgeber klären auf über mögliche Regelungen des Vermögens, Rechte und Pflichten von Eltern und – was auch im Falle einer Scheidung zu erwarten oder im Vorfeld zu klären ist. Damit der Bund fürs Leben auch hält, sind mehr als nur Rechtsfragen zu klären – hier bieten Kirche(n) bzw. Seelsorger Kurse, Hilfe und Unterstützung an.

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40. Hochzeitstag auf einem Traumschiff

Kreuzfahrten durch Meere mit wunderschönen Landausflügen an Inseln und historischen Stätten stehen 2010 ganz groß auf dem Programm

Fassungslos streiche ich liebevoll über mein bestes Cocktailkleid: Die Schuhe passend dazu, die richtigen Seidenstrümpfe, doch das Kleid passt nicht mehr, der Reißverschluss bleibt genau in der Mitte hängen. Aufgeregt rase ich zur Waage ins Badezimmer, doch mein Gewicht stimmt, wie seit vielen Jahren schon. Doch irgendwie muss sich meine Figur verändert haben. Da haben wir nun endlich zu unserem 40. Hochzeitstag eine total elegante Kreuzfahrt gebucht, Kabine außen natürlich, eine wunderschöne Reise laut Programm mit vielen Ausflügen und Festen auf einem „Traumschiff“, doch die Garderobe stimmt einfach nicht. Da kann ich doch nicht in meinen Alltagsjeans erscheinen und meinem ausgeleierten T-Shirt, auch wenn es mein Lieblings-T-Shirt ist. Turnschuhe, ja richtig, Turnschuhe trägt man auf einem Schiff. Das hatte ich neulich von einem „Fachmann“ gehört und in der Fernsehsendung „Das Traumschiff“ gehört. Doch wenn ich mich recht erinnere, bei den Fernsehsendungen „Kreuzfahrtschiff“ trugen die Damen auch nicht immer Turnschuhe, außer bei den Landausflügen. Oder?

Entgeistert packe ich nun meine beiden Koffer wieder aus, da muss ich jetzt umdenken und umplanen. Doch für eine Schneiderarbeit ist es jetzt zu spät. An alles haben wir gedacht, doch die Garderobenfrage stand nicht auf der Hitliste unserer Reise in die Luxuswelt. Wirklich Luxuswelt? Tröstend sortiert mein Mann mit mir nun die Einzelteile. Mein neuer Bikini ist sein Geschenk. Dann die luftigen neuen T-Shirts, ja, die passen zu den beiden weißen Hosen. Sicherheitshalber ziehe ich sie noch einmal an. Sie passen. Klar, die sind ja auch funkelnagelneu. Doch die Gürtel müssen noch ein Loch mehr haben. Irgendwie hat sich die Taille aufgebläht, und für eine Diätkur ist es nun zu spät. Also noch einmal einen Hops auf die Waage, ein Blick auf die Wiegetabelle: Größe, Alter, Gewicht: Idealgewicht. Also was soll das? Hat mir da das Schicksal einen bösen Streich gespielt?

Tröstend legt mir mein Mann den Arm um meine Schultern. „Das ist normal, ärgere Dich nicht, zum Fest kaufe ich Dir ein neues Cocktailkleid, vielleicht eine Kombination, kein richtiges Kleid, sondern ein Kostüm, dann kannst Du  mit Bluse oder einem schönen kleinen Pulli variieren“, schlägt er ruhig vor. „Und außerdem gefällst Du mir heute besser als früher, Du bist wenigstens nicht mehr so dünn“. Tja, das sagt sich so leicht, und um meine traurigen Augen schnell zu vergessen, holt er schon mal das Auto aus der Garage, ich packe vier Paar Schule ein, die zum „Traumabend“ auf dem „Traumschiff“ passen könnten, und wir nehmen das beste Modegeschäft in der Innenstadt einen vollen Morgen in Beschlag. Die Verkäuferinnen sind nett, sie verstehen meine Probleme, und da ist auch die Näherin bereit, hier und da eine kleine Änderung, und das sofort, zu bearbeiten. „Schließlich feiern heutzutage nicht mehr allzu viele Paare ihren 40. Hochzeitstag“, brummelt mein Mann mit kaum verhohlenem Stolz und freut sich an meiner Freude.

Und dann werden endlich die beiden Koffer gepackt, in einen neuen Rucksack werden die Kosmetikartikel und die Kameras und noch zwei Paar Schuhe hineingequetscht, und ja, noch zwei kleine Handtaschen und die Taschenlampe, falls mal der Strom ausfällt. Man muss ja wirklich an alles denken.

Hochzeitstag

Geschenkideen zum Hochzeitstag hier

Gedichte zum Hochzeitstag:

Zur Hochzeit

Was das für ein Gezwitscher ist!
Durchs Blau die Schwalben zucken
und schrei’n: “Sie haben sich geküßt!”,
vom Baum Rotkehlchen gucken.

Der Storch stolziert von Bein zu Bein;
“Da muß ich fischen gehen -”
der Abend wie im Traum darein
schaut von den stillen Höhen.

Und wie im Traume von den Höhen
seh ich Nachts meiner Liebsten Haus,
die Wolken darüber gehen
und löschen die Sterne aus.

Joseph Freiherr von Eichendorff, 1788-1857

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Ihr seid nun eins, ihr beide, und wir sind mit euch eins.
Trinkt auf der Freude Dauer ein Glas des guten Weins.
Und bleibt zu allen Zeiten einander zugekehrt,
durch Streit und Zwietracht werde nie euer Bund gestört.

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Glück und Traum

Du hast uns oft im Traum gesehen
zusammen zum Altare gehen,
und dich als Frau, und mich als Mann.
Oft nahm ich wachend deinem Munde,
in einer unbewachten Stunde,
So viel man Küsse nehmen kann.

Johann Wolfgang von Goethe