Hochzeit im Wonnemonat Mai?

Gefühlt stimmt es wohl: der Traummonat für’s Heiraten ist der Mai. Der Mai ist eben  nicht nur ein Monat, er ist ein Gefühl. Das Leben blüht auf,  die Sonne scheint wärmer, aus zarten Knospen wird sattes Grün, aus Verliebtsein wird Liebe und aus Verlobtsein – endlich – Hochzeit.  Die Floristen freuen sich, und auch im blühenden Gartencenter geht’s so richtig los – wenn denn die Sonne scheint. Und das ist dann auch schon der Knackpunkt: Sonne oder Regen?

flowers-980162__180Foto: Pixabay

 

 

Die Zeiten sind vorbei, wo man nur zuhause im Wohnzimmer, im großen Raum einer Gaststätte oder im Festsaal eines Hotels heiratet. Natürlich feiert man nach wie vor in diesen Räumen, aber am schönsten ist es, wenn auch die Sonne hell in die Herzen des Brautpaars scheint und die Festgäste  ihre Jacken ablegen draußen auf der Terrasse, gleich neben dem Haus, im angrenzenden Garten oder Park des Hotels, an langen Tischreihen im Gras unter dem schattigen Blätterdach hoher Bäume.

restaurant-489845_960_720 Foto: Pixabay

Und  tatsächlich gibt es in unseren Breiten mittlerweile im Mai weniger Hochzeiten als im Sommer. Juli oder August sind angesagt. Es zieht eben alle nach draußen. Outdoor ist der Trend: Hochzeit im Grünen, Hochzeit in der Natur, auf  Wiesen voller Blumen – und seien es nur Gänseblümchen.

Da ist der Mai einfach ein zu unsicherer Kandidat. Wie oft habe ich das im Mai schon erlebt: Alles aufgebaut, Tischreihen, Stühle, Lounge, Deko, Cateringservice im Sonnenschein – und dann kommen sie doch, die dicken Wolken, die man sich weggewünscht hatte, und alles flieht ins (hoffentlich aufgebaute) Festzelt oder in den (Plan B!) schon vorbereiteten Festsaal.

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Bis jetzt hat der Mai  gehalten, was die Landwirte sich von ihm versprechen („Mai kühl und nass, füllt dem Bauern Scheuer und Fass“) – doch für einige Brautleute bleibt immerhin noch die vage Hoffnung auf ein bisschen Sonne,  auch wenn die Prognosen nicht gerade rosige Aussichten versprechen.

person-1365799_960_720Foto: Pixapay

Der Maibaum steht! – Die Hochzeitsplanung auch?

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Der Maibaum steht (Foto Pixabay). War ganz schön schwer. In diesem Jahr musste ich mit meinen Mädels ran. Schaltjahr! Aber was die Jungs haben, das haben wir auch: power! Der letzte Maibaum, den ER von mir kriegt, soll noch mal klar machen: Du bist was Besonderes!

Und besonders soll auch unsere Hochzeit werden. Nach dem Motto, größer, höher, weiter, eben ein richtiges Fest. Das fängt beim Standesamt an, da hätte ich schon gerne  etwas außergewöhnliches. Ein Schloss wäre das Mindeste und da dann feiern, wäre auch nicht schlecht …

Das gibt es leider nicht zum Nulltarif. Da muss man sich schon Gedanken machen und so früh wie möglich mit der Planung beginnen, jetzt wo der Maibaum steht …

“Worst at first”, das Schlimmste zuerst, nämlich die Frage nach dem Geld. 6.500,00 EUR gibt ein Brautpaar so im Durchschnitt für die Hochzeit aus. Wer kann – auch mehr. Vielleicht auch viel mehr – wenn man’s hat. Wieviel können wir eigentlich ausgeben? Tja  da wird es dann schon eng.  Einen Dagobert Duck haben wir nicht in der Familie.Ein Budget muss her, und zwar ganz ehrlich kalkuliert. Ein bisschen was haben wir gespart, von Mama und Papa kommt auch was, und wenn es nicht langt, gibt uns die Bank vielleicht auch einen kleinen Kredit …

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Ein perfektes Brautkleid (Modelle: Amelie Brautmoden) muss kein Vermögen kosten,  geschenkt bekommt man es zwar auch nicht, aber es gibt schöne Kleider zu günstigen Preisen.

 

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Als Location das Schloss (Foto Schloss Arff bei Köln), eine Villa am See, oder das elegante Nobelhotel mit Sonnenterrasse und Park wäre ein Traum – aber passt das ins Budget? Wenn ja, her damit! Wenn nicht: auch in einem schönen Zuhause lässt sich eine unvergessliche Hochzeit feiern und wenn die Sonne scheint…

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feiern wir im Garten, unter dem satten Grün üppiger Laubkronen, zwischen blühenden Sommerblumen und tanzenden Schmetterlingen

Und all das Andere: Blumenschmuck und Hochzeitstorte, Fotograf und Feuerwerk, Deko, Hochzeitskarten und Musik, Hochzeitskutsche, Catering und, und, und … Wofür hat man Freundinnen und Freunde? oder auch Verwandte? Die kümmern sich vielleicht um – na ja das muss man dann sehen. Das senkt die Kosten und Spaß macht das in der Regel allen, die mitmachen.

Und damit sind wir auch beim Wichtigsten: Spaß! Mach dir keinen Stress, plane ruhig und konsequent, denk an alles und wenn du am Ende was vergessen hast: vergiss es! Auch am Tag der Tage gilt: “take it easy!”

 

 

Hochzeitsmode und trendige Brautkleider 2016

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5.4.2016. Messe Essen, European Bridalweek 2016. Wir von Hochzeit Premium sind da, auf einer der wichtigsten Brautmodenmessen Europas, zwar nur für Fachbesucher  –  aber das große Publikum wird die neuesten Kreationen internationaler Design- und Fashionhäuser im Lauf des Jahres auf vielen Hochzeitsmessen bewundern können. Wir sagen ausdrücklich „bewundern“, denn die vorgestellten Modelle waren wirklich wunderbar. Klassisch, modern, extravagant, verspielt,  pompös, romantisch, schlicht oder elegant.

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Ein Hochzeitskleid spiegelt die Gefühle, die Seele der Braut. In ihm offenbart sich ihr Wesen. Das ist immer einzigartigartig. Und daher lautet der Auftrag an den Couturier, etwas Unverwechselbares zu schaffen, etwas, in dem die Braut sich wieder erkennt und zwar nur sich. Daher ist ein Brautkleid etwas Kostbares, das nicht seinesgleichen findet. Weiterlesen

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Um es gleich vorweg zu sagen: Da hat Jessica Stuckstätte ein schönes Buch gemacht. Und  ein praktisches dazu (emf-Verlag, Igling, 2016).

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Schöne Fotos, die Laune machen und gute Texte mit vielen hilfreichen Checklisten, die uns Mädels angefangen bei der Planung des „Großprojekts“ Hochzeit  in einem Countdown-Poster dann  auf 141 bunten Seiten die schöne Seite des Selbermachens für die Hochzeit aufzeigen.

Ein paar DIY-Werkzeuge werden genauso vorgestellt wie diverse Techniken zur Eigenproduktion von Karten, Mode-Accessoires, Deko oder Stimmungsbringern.

Es mag auch Männer geben, die das Buch zur Hand nehmen um ihre Liebste bei Planung und Gestaltung zu unterstützen – Spass machen würde das alleweil – aber ich sehe doch uns Bräute mit dem Buch in der Hand darüber nachdenken, wie wir die vielen Ideen umsetzen und aus unserer Hochzeit ein unvergessliches Fest machen.

Nicht das Spektakuläre steht im Vordergrund sondern der Wunsch mit vielen liebevoll gestalteten Details eine ganz individuelle, eben von uns persönlich gestaltete Hochzeitsfeier auf die Beine zu stellen.

Und nichts kann uns hindern, dieses schöne Buch nicht nur  als Bibel zu betrachten für die Frage, was sollen wir machen, sondern auch als Anregung, mit viel Phantasie danach zu suchen, was es sonst noch geben könnte…

Viel Vergnügen beim Lesen des Buchs und am Ende einen der glücklichsten Tage des Lebens wünscht Maxie von der Redaktion Hochzeit-Premium.

 

Rote Rosen

Rote Rosen, das Symbol für die Liebe schlechthin.

Für mich soll‘s rote Rosen regnen, sang Hildgard Knef, mir sollten sämtliche Wunder begegnen …
Gut, das ist ein Text aus dem vorigen Jahrhundert, und doch trifft es vielleicht genau das, was eine Frau sich wünscht: rote Rosen als Symbol unaussprechlich großer Liebe.

Eine Frau im Märkischen hatte sich das nicht gewünscht, aber offenbar war die Liebe eines Mannes zu seiner „Verflossenen“ immer noch so unaussprechlich groß, dass sich der Ex-Liebhaber dazu hinreißen ließ, seiner Ex das Innere Ihres Autos über und über mit roten Rosen zu schmücken, aber eben ungebeten.

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Erfolgreich war die Aktion nicht, das erhoffte Wunder ist ausgeblieben. Es kam nicht zu einer Heiratsanzeige sondern zu einer Anzeige wegen Stalking.

Liebe macht eben manchmal auch blind: keine Rose ohne Dornen!

Diamantene Hochzeit – eine Geschichte aus einer anderen Welt?

Diamantene Hochzeit – das klingt wunderbar, kostbar, edel. 60 Jahre verheiratet – das klingt eher nüchtern und sehr, sehr lang, unvorstellbar lang, eine halbe Ewigkeit. Wer von uns kann, wenn er jung ist, schon soweit denken? Doch es gibt sie, die Paare, die versprechen, sich ein Leben lang zu lieben, ein Leben lang füreinander da zu sein und – die das auch schaffen!

Dieser Tage habe ich eine Geschichte gelesen von einem Paar im Schwäbischen, da hat das funktioniert. Die sind einfach zusammen geblieben, keiner hat gemeint, einen besseren finden zu können. Drei Kinder haben sie, und gearbeitet haben beide. Sie weniger als er, okay, aber Kinder brauchen ja einen, der sich kümmert, der sie an die Hand nimmt beim Großwerden.

Und Projekte haben die zwei immer gehabt, gemeinsame Ziele, zum Beispiel ein Haus sich zu bauen oder mit Freunden unterwegs sein. Natürlich war nicht alles nur Zuckerschlecken, und manchmal hat es auch gekracht. Was soll‘s, am nächsten Tag scheint wieder die Sonne. So funktioniert‘s.

Ja, ja, sagt jetzt vielleicht einer, Schwaben, da ist die Welt noch in Ordnung, Aber Hamburg, Berlin oder Köln, da ticken die Uhren anders. Klar, die Zeiten ändern sich und die alten Modelle passen nicht immer und überall. Aber wie sagt das Sprichwort? Jeder ist seines Glückes Schmied! Und so eine Geschichte aus dem Schwäbischen macht ja auch Mut, die Ringe zu tauschen und einzusteigen in eine weiße Hochzeitskutsche …wedding-865858__180[1]

Kleider machen Leute, auch Brautleute …

das ist jedem klar und klar ist  auch, dass eine der wichtigsten Fragen bei der Hochzeit die nach dem Brautkleid ist. Und dabei geht es nicht nur um Schönheit; ein Brautkleid kann auch Gefahren bergen, auf hohen Treppen zum Beispiel …20140502_122005 (4)  wie hier bei einer Hochzeit auf Italienisch gleich neben der Kirche aller Kirchen, dem Petersdom in Rom (wo man sich tatsächlich auch trauen lassen kann).

Aber zurück zum Thema: Das Frühjahr ist Hoch-Zeit für Hochzeiten und das Frühjahr steht vor der Tür. Also wird es Zeit sich endgültig für ein Brautkleid zu entscheiden – es sei denn, die Würfel für das Traumkleid und für den schicksten Anzug sind schon gefallen.

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Klassisch, romantisch, pompös oder mal anders, frecher? Hier ein Vorschlag von WILVORST, die gerade ihr 100-jähriges feiern. Tradition ja, aber auch Mut zu neuen Ideen, Entwürfen und Bildern:

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Vielleicht auch gleich eine Doppelhochzeit?

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Ob das für eine Heirat im Petersdom das passende Outfit ist, darüber wird sicherlich nicht der Papst entscheiden.

 

Hochzeit im Sonnenschein …

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das wollen wohl alle. 386.000 Brautpaare pro Jahr in Deutschland wünschen sich Sonne, Sonne, Sonne für die Hochzeit, und so heiraten die meisten in der Zeit von Mai bis September. Muss man wohl, wenn man zuhause im Rheinland oder in Bayern sich das Jawort geben will. Aber die Sonne ist eigen, sie scheint, wann sie will. Selbst im Freistaat Bayern.

Und wenn – warum auch immer – man sich die Sonne im Oktober und November wünscht oder im März, April?

Hochzeit Premium ist auf Malta.

Ende Februar – Regen? Praktisch gleich null. Und im März, April wird es noch besser. Ab Mai bis September ist Sonne quasi garantiert – im Hochsommer ist es vielleicht ein bisschen heiß, mit über dreißig Grad. Da schmilzt die Eisssplitter-Hochzeitstorte schneller, als man sie essen kann. Aber ein guter Tipp für „Hochzeit in der Sonne“ ist Malta allemal …

20160221_133828 (2) Schönes Fest und guten Appetit!

Vielleicht einfach mal reinschauen bei  The Westin Dragonara Resort, Malta 

oder phoenicia Hotel, Malta

Malta – wo die Liebe hinfällt …

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Zum Beispiel bei Antje, der Frau im Blumenladen (es war Valentinstag!). Sie hat Urlaub gemacht auf Malta. Immer wieder. Hat sich in einen Malteser verliebt, immer wieder, sagt sie. Am Tag vor dem Mnarja-Fest, einem alten sizilianischen Lichterfest, hat sie ihn geheiratet. Mnarja! Viele alte Eheverträge garantierten der Frau das Recht , von Ihrem Mann zum Mnarja-Fest ausgeführt zu werden, jedes Jahr.  Einen Ehevertrag hat Antje nicht gemacht. Aber schon erstaunlich, worauf eine Braut in Malta achten musste …

Oder Steffi, Reiseleiterin aus dem Rheinland. Sie hat sich zuerst in die Insel verliebt und dann in einen Malteser. Das Land, sagt sie, bleibt. Bis jetzt ist auch ihr Mann geblieben …

Dann ist da noch die junge Frau aus Litauen mit der ambulanten Kaffeestation. Sie hat sich in alles verliebt, in die Sonne, in das Land und in einen Malteser. Jetzt verkauft sie Espresso, Cappuccino und Cafe Latte, in einer fahrbaren Kaffeebar,  an den schönsten Plätzen der Insel  …

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Noch einmal Valentinstag …

Jaja, fast schon vorbei. Und für Blumen ist es jetzt eh schon etwas spät. Aber eine kleine Nachlese noch:
Auch die Nachfahren der edlen Ritter auf Malta halten die Liebe und das Schenken ganz hoch. Valentinstag ist hier irgendwie besonders. Schon im Foyer des Hotels erwartet mich 20160214_164323ein “liebevoll” handgemachtes Plakat.

Und ich traue meinen Augen nicht: An der Strandpromenade steht ein Pkw: Türen, Dach und Spiegel behängt mit Blumen, Herzen und Bärchen. 20160214_155651
Da muss die Liebe groß sein! Aber vielleicht handelt es sich nur um ein geniale Verkaufsstratrgie …