Das war sie, die TrauDich! 2017.

Viel Schönes zu sehen und Nützliches sowieso.

Dafür kommen sie, die jungen Leute in dieses Ambiente aus Industriehalle und schicken Messeständen und nehmen nicht nur das Brautmagazin mit nach Hause. Eindrücke, Prospekte, Ideen und Bilder im Kopf.

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Weit über hundert Messestände. Wir haben sie nicht gezählt. Die blanke Vielfalt! Die Trends bei den Brautkleidern: märchenhafte Kleider, Hollywood, Eleganz. Nicht fehlen darf vintage.

Brautmoden zum Beispiel. Durch die Halle vorbei an uns schlendern models ganz entspannt.

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Auf dem catwalk eine kühne Drehung und die Überraschung ist perfekt:

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Da strahlt sogar der Magier. So etwas ist einfach zauberhaft

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Unsere Freikartenverlosung war erfolgreich. Alle 10 Karten haben glückliche Gewinner gefunden. Zum Beispiel zwei junge Ladies, die hocherfreut mit strahlenden Gesichtern bei der Einlasskontrolle ihre Freikarten zeigen konnten.

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Vorbei geht es an Ständen für Blumen und Dekoration, für Papeterie, DJ’s und Musiker, für Juweliere, Catering und Locations. Immer wieder freuen wir uns, wenn  wir unseren Losgewinnerinnen begegnen.

Beeindruckend, dabei zuzuschauen wie der Meister in der Hochzeitskonditorei aus Fondant oder Marzipan eine Braut modelliert oder Rosenblüten.

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Und erst recht staunen wir über die fertige Braut.

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Ins Träumen kommen wir beim Durchblättern der Reisekataloge. Heiraten unter südlicher Sonne direkt am Strand,

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nicht weit weg ein kleiner Hafen.

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Weingüter in der Toskana. So alt wie die knorrigen Olivenbäume soll unsere Liebe werden.

ein Drink im Olivengarten

Kleine stilvolle Hotels an der Küste der Maremma und ein Sonnenuntergang am Meer.

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Die Bilder und unsere Phantasie schicken uns auf die Reise. Warum nicht schon  die Verlobung hier feiern?

Aber die Realität holt uns ein. Die Bühne ist leer.

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Die Bilder aber bleiben. TrauDich! zu träumen.

Bonner Tag der Hochzeit 2017

Wie und wo wir heiraten                                                                                                        Eine Tagesreise durch die Hochzeitswelt im KAMEHA GRAND BONN

„Klassisch“ – lautet zunehmend die Devise. Und gerne auch an einem besonderen Trauort und in einer besonderen Location.

Das haben wir auch gesehen auf dem Bonner Tag der Hochzeit.  Zum 22. Mal zeigten ca. 40 Aussteller im Dome, der Festhalle im KAMEHA GRAND HOTEL, wie und wo wir heiraten: Klassisch in Weiß die Braut, spitzenbesetzte Corsage, schmalgeschnitten, enganliegend oder Prinzessin in Tüll

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und der Bräutigam im eleganten Abendanzug, in Frack oder Smoking, in Cut oder Gehrock, wohin auch immer die modische Reise gehen mag …

Apropos Reise: Vielleicht mögen wir nicht gleich vor der Haustür uns das Jawort geben, sondern suchen einen besonderen Ort an dem wir uns das Hochzeitsversprechen geben. Auch wer das Besondere will, muss nicht gleich auf die Seyschellen oder nach Bali.

Eine Traumhochzeit ist auch ganz in der Nähe möglich. Das verspricht zum Beispiel das Klosterhotel Marienhöh am Tor zum Nationalpark Hunsrück, wo wir in historischer Klosterkulisse in einer entspannten Atmosphäre einen der spannendsten Tage unseres Lebens feiern und am Tag danach, fernab vom Stress einer Großstadt, in Ruhe das neue Leben zu Zweit beginnen können …

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Und wenn wir doch großstädtisches Flair wollen, warum nicht gleich hier im Haus eine Hochzeit buchen.

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Das KAMEHA GRAND BONN gab uns Messegästen die Möglichkeit, sich  ganz exlusiv, im Rahmen einer persönlichen Hausführung, ein Bild davon zu machen, wie und wo im KAMEHA der schönste Tag im Leben gefeiert werden kann. Da ist natürlich alles schon  ganz schön luxuriös, angefangen beim Wellnessbereich, über z.B. den Festsaal Yunico mit Dachterrasse und herrlichem Blick über das Rheintal bis hin zur king-suite für die Hochzeitsnacht.

Und das Brautpaar im KAMEHA-Messestudio hat uns bei einem Glas Sekt versprochen, dass es Im Juni nach der Hochzeitsfeier im KAMEHA an Hochzeit Premium berichten wird, wie sie war – die Hochzeit im KAMEHA.

Wir sind gespannt …

 

Hochzeitsmesse TrauDich! Düsseldorf

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Hochzeitsmesse ist nicht gleich Hochzeitsmesse. Jede hat ihr Besonderes: Stil, Größe, Atmosphäre, Aussteller, Ambiente … doch Eines ist klar: Vielfalt und Individualität werden ganz groß geschrieben. Das will auch die „TrauDich!“, eine der ganz großen Hochzeitsmessen in Deutschland: dem Besucher nahe bringen, wie individuell, wie besonders eine Hochzeit gefeiert werden kann. Da geht der Trend nämlich hin. Hochzeit als eines der ganz besonderen Feste im Leben, vielleicht das Fest der Feste.  Und eine solche Hochzeit mit all ihren Details und immer größer werdendem Budget will gut geplant sein. Dafür bedarf es vieler Anregungen, Ideen, Bilder, die die eigene Phantasie in Schwingung versetzen. Traut Euch, ein solches Fest zu gestalten! Ein Fest, an das  Ihr ein  Leben lang denken werdet. Und die „TrauDich!“ gestaltet seit vielen Jahren Hochzeitsmessen mit dem hochgesteckten Ziel Ideen für Eure Hochzeit zu entwickeln und gleichzeitig selbst schon ein Fest für die Sinne zu sein.

Hochzeit Premium verlost Freikarten für die Messe in Düsseldorf, am 14. und 15. Januar 2017.

Jetzt sind es nur noch 3 Wochen bis zur größten Hochzeitsmesse hier in unserer Region und die Verlosung unserer 5 x 2 Freikarten steht noch aus.

Sendet eine Email an hochzeitpremium@gmail.com und IHR seid (mit ein bisschen Glück) dabei, wenn am 14. + 15. Januar 2017 auf der Trendmesse in Düsseldorf / Areal Böhler tolle Models tolle Brautmode präsentieren und über 150 Aussteller aus mehr als 35 Branchen zeigen wie festlich, individuell und besonders Eure Hochzeit werden kann, eben das Fest der Feste!

Hochzeit auf den ersten Blick – und dann?

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Die Hochzeit war ein Traum, doch bitte, wie geht’s weiter?

Das Sat.1 – Thema ist und bleibt spannend ( www.sat1.de/tv/hochzeit-auf-den-ersten-blick) : Dass die wissenschaftlich füreinander bestimmten Paare ins kalte Wasser springen müssen, wenn das erste Treffen gleich der Hochzeitstermin ist, ist den beiden (und uns) natürlich klar. Dass der erste Blick auf den Partner aber bereits soviel Wärme in jedem Partner entwickeln muss, dass sie nach diesen Sprung nicht sofort schon kalte Füße bekommen, können wir einfach nur hoffen.

Aber dass beiden vielleicht warm ums Herz geworden ist, garantiert noch nicht einmal die ersten sechs Wochen. Nach dem schnell gegebenen „JA“Wort stehen Entscheidungen an, die das eigene Leben komplett verändern können. Viele wichtige oder lieb gewordene Dinge müssen auf den Prüfstand, und Einiges muss vielleicht sogar über Bord geworfen werden.

Was ist, wenn die Orte, wo die zwei Partner bisher wohnen, weit auseinander liegen? So weit, dass man nicht gerade mal „rübergeht“. Gleich zu Beginn so etwas wie eine „Wochenendehe“? Das kann ja irgendwie spannend sein, und es gibt Zeit sich aneinander zu gewöhnen. Aber wir wollen doch mehr!

Was ist, wenn unterschiedliche Berufe kaum Zeit füreinander lassen? Der eine geht morgens aus dem Haus, der andere abends. Kaum Zeit für die Liebe! Gebe ich meinen Job auf, suche mir was Neues? Aber ich mach meinen Job doch gerne!

Viele Fragen und Widerstände: Gebe ich meine Wohnung auf? Gebe ich meinen Beruf auf? Verzichte ich auf spontane Treffen mit Freunden, auf die Nähe zu Eltern und Geschwistern? … usw.! Bei all diesen Fragen hilft mir die Wissenschaft, der ich meinen Partner verdanke, nicht mehr weiter. Aber nach sechs Wochen stellt sich dann laut Spielplan die Frage: „Machen wir weiter oder gehen wir zum Scheidungsanwalt?“

Die Zeit bis dahin können wir gemeinsam nutzen, mein Partner und ich. Wir checken mit Gefühl und Verstand die 10 + 1 Fragen, die HOCHZEIT PREMIUM als Heiratstest zusammengestellt hat ( http://www.hochzeit-premium.de/blog/ ).

Noch einmal: Stimmt das Gefühl füreinander und finden wir positive Antworten auf die 10 + 1 Fragen, dann haben wir auch nach der „Hochzeit auf den ersten Blick“ vielleicht eine Chance nicht nur sechs Wochen sondern – wer weiß – ein Leben lang glücklich miteinander verheiratet zu sein. Hochzeit Premium wünscht es allen!

Hochzeit auf den ersten Blick

View More: http://sofiagomezfonzo.pass.us/lindathomas

Psychologie  –  oder Gefühl und klarer Kopf

Wo gibt es denn so etwas? Hochzeit auf den ersten Blick?

Liebe auf den ersten Blick! Die kennt mancher aus eigener Erfahrung, ein anderer vielleicht nur vom Hörensagen. Aber es gibt sie die Hochzeit auf den ersten Blick, jedenfalls als Fernsehformat auf Sat 1.

Ein Experiment. Ganz schön spannend. Vier Frauen und vier Männer, allesamt Singles, sind auf der Suche nach der Liebe ihres Lebens. Das muss wohl so sein, denn das Finale lautet „Hochzeit“ und zwar tatsächlich auf den ersten Blick. Das heißt, die jeweiligen Partner haben sich vor dem Hochzeitstermin nicht kennen gelernt, sich nie gesehen und nie miteinander gesprochen. Die erste Begegnung ist der Hochzeitstermin. Ganz schön krass, könne man denken.

Ganz so dramatisch ist es dann doch nicht; denn statt sich persönlich kennen zu lernen, haben die Partner sich Experten anvertraut. Die haben auf der Basis ausgeklügelter psychologischer Tests analysiert, welche Partner am besten zueinander passen und sie dann füreinander bestimmt.

Für die Paare gilt: Noch nie gesehen aber beim ersten Treffen sofort heiraten. Das muss doch gut gehen, wenn Wissenschaftler sagen: „Ihr passt zueinander“. Aber Mann und Frau, das ist wohl doch  komplizierter, als das man es mit  psychologischen Tests in den Griff bekommen könnte.

Wenn es dann sechs Wochen nach der Heirat zum Schwur kommt, zu der Frage,  bleiben wir zusammen oder nicht, dann zeigt es sich: Auch die Wissenschaft kann uns nicht wirklich sagen, wen wir heiraten sollen. Nur eines der vier Paare aus der ersten Staffel ist noch verheiratet. Na immerhin!

Doch von den anderen geht jeder Partner wieder seine eigenen Wege. Möglicherweise noch immer auf der Suche nach der großen Liebe. Und wenn er glaubt, sie gefunden zu haben, wird er vielleicht nicht wieder die Wissenschaft bemühen sondern sich auf sein Gefühl verlassen. Denn eins ist klar. Für die Psychologie gilt dasselbe wie für die Medizin: ein Testergebnis kann garantiert auch falsch sein. Da haben wir am Ende vielleicht auch nur auf Sand gebaut.

Also halten wir weiter Herz und Augen offen. Und wenn das Gefühl uns dann sagt, das ist sie, die Liebe unseres Lebens, dann sollten wir dem Verstand auch noch eine Chance geben und uns 10+1 Fragen beantworten:

  1. Sex? Klar müssen wir im Bett (oder wo auch immer) zueinander passen und wirklich ehrlich miteinander umgehen. Klappt das bei uns?
  2. Was ist, wenn die Leidenschaft flieht? Können wir uns vorstellen, dass die Liebe bleibt?  Diese Frage ist wohl so alt wie die Menschheit und nicht erst seit zweihundert Jahren aktuell, seit Schiller das mal so gesagt hat.
  3. Sex, okay! Aber wollen wir beide auch Kinder? Was ist mit Windeln wechseln, Kindergarten und Schule? Wollen wir beide für die Kinder zwanzig Jahre lang zuständig sein? Oder wie regeln wir das?
  4. Können wir wirklich miteinander reden, streiten und uns wieder versöhnen, oder werden da Wunden aufgerissen, die von mal zu mal größer und tiefer werden?
  5. Vielleicht spielt auch die Religion eine Rolle. Glauben wir die gleichen Dinge? Können wir es aushalten, wenn der Partner anders an Gott glaubt oder vielleicht auch gar nicht?
  6. Können wir uns vorstellen an gemeinsamen Projekten zu arbeiten? Die Kinder sind so ein „Projekt“, aber was kommt danach? Gleiche Ziele zu haben verbindet.
  7. Sind wir gute Teamplayer oder will jeder nur sein eigenes Ding durchziehen? Werden wir unseren Partner fördern, wo es nur geht, nehmen wir Anteil an seiner Entwicklung, freuen uns über seine Erfolge und bauen uns bei Niederlagen gegenseitig auf?
  8. Wie halten wir es mit dem Thema „Vermögen und Finanzen“? Schaut jeder von uns mit Argusaugen darauf, dass sein Geld auch nur sein Geld bleibt? Oder wie regeln wir das?
  9. Wir heiraten uns, ich Dich, Du mich. Aber wir müssen irgendwie auch mit Eltern und Geschwistern klar kommen und die mit uns. Passt das? Gibt’s  da vielleicht auf Dauer  Querelen? Das kann furchtbar nerven und unser Glück ruinieren.
  10. Last not least: wir verheiraten uns, aber wir haben kein Dauerabo aufeinander. Können wir uns den Freiraum lassen, den jeder von uns braucht?

10+1.  Sind wir uns wirklich sicher, dass wir tatsächlich heiraten wollen. Amerikanische                Psychologen haben festgestellt, dass irgendwelche Zweifel vor der Hochzeit zur                Folge hatten, dass bereits in den ersten vier Jahren nach der Hochzeit jede                        fünfte Ehe wieder   geschieden wurde. Hatten beide Partner keinerlei Bedenken,                traf eine Scheidung nur jede siebzehnte Ehe (aber wer denkt beim Heiraten                       schon an Scheidung?).

Wenn die Antworten ganz gut aussehen, dann machen wir das mit der Heirat. Das ist doch eine Basis. Die Liebe ist da und auch der Kopf sagt ja. Sicher reicht es für die ersten vier Jahre, vielleicht auch für mehr! Garantieren kann das niemand. Aber wir glauben daran!

 

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Hochzeit, Ehe, Ewigkeit?

 

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Kirchliche Hochzeit?

Manch eine/r  kriegt Gänsehaut: heute heiraten und in fünfzig Jahren goldene Hochzeit! Einigen wird’s heiß und andere fröstelt es bei der Vorstellung, „bis dass der Tod Euch scheidet“.

Die Einen sagen aus vollem Herzen und voller Freude ja, denken an Verlässlichkeit und Treue. Andere sagen einfach ja und sind sich alles andere als sicher. Denn: wer kann schon in die Zukunft sehen? Aber beide sind sich sicher: wir lieben uns, weit über den Tag hinaus …

Was heißt das eigentlich: lieben?

Ich will Dich! Das ist das eine: Ich will Dich für mich, warum auch immer.

Du bist so klug, so offen, so zuverlässig, so schön, so sexy…  Dich will ich haben!     Aber ich verspreche Dir auch etwas – das ist das andere: Egal was kommt, egal, wie Du oder die Dinge sich ändern, ich werde bei Dir bleiben, zu Dir halten, bis dass der Tod uns scheidet.

Ganz schön heavy!                                                                                                            Wer kann so etwas schon versprechen?

Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Vielleicht spielt Angst ein bisschen mit, der Wunsch nach Geborgenheit, der Wunsch, dass der andere Ja sagt und mir Sicherheit gibt, am liebsten für immer. Nie in die Situation zu kommen, sagen müssen, geh nicht weg von mir.

Und dann gibt’s die, für die alles easy ist – das Leben ein Traum. Man kann sich gar nicht vorstellen, zu erwachen. Das ganze Leben – ein Lachen, so schön wie der Tag der Hochzeit. Ich freue mich jeden Tag, Dich zu sehen. Dass Du gehen könntest, ist mit so fern wie der Gedanke an den Tod.

Ach ja, Kinder. Ja, ich will auch ein Kind von Dir. Da steckt ein Stück Ewigkeit drin. Das ist auch ein Versprechen. Es geht weiter mit uns, weit über uns hinaus. Da ist das mit dem Weggehen so eine Sache. Da ist Bleiben angesagt, auch wenn das Boot einmal zu sinken droht. Wir sitzen im selben Boot.

Das kann schon mal hart sein, und da hilft Lachen oft weiter als die Zähne zusammenzubeißen. Wer lacht, öffnet den Mund, kann sprechen mit sich selbst, mit dem Anderen, mit Gott oder mit wem auch immer, und darin liegt eine Chance, weit über den Tag hinaus.

Standesamtliche Heirat? Muss sein?

Muss nicht, aber  ohne geht vieles  nicht. „Ohne“ ist man vor dem Gesetz vielleicht ein Paar, aber eben kein Ehepaar. „Ohne“ ist man (fast) ein Nichts.                     

Keine Steuervorteile, keine Erbberechtigung, kein Unterhaltsanspruch, keine Rente, Probleme bei der kirchlichen Trauung und mit den Kindern ist es auch nicht so einfach.

Aber: man bindet sich nicht auf ewig. Wollen Sie mit Frau …, wollen Sie mit Herrn  … die Ehe eingehen? Das fragt der Standesbeamte. Von „ewig“ oder „Tod“ ist da keine Rede. Also nur ein abgespecktes Eheversprechen? Kann man so sehen. Aber die Grundfrage bleibt (mal abgesehen von der Steuer): Warum heiraten wir?

Es gibt eine phantastische Hochzeit, tolle Geschenke, ich bin der Star für einen Tag, endlich nicht mehr allein, ab in die Flitterwochen … und dann? schauen wir mal weiter?

Fast die Hälfte der Ehen in Deutschland wird wieder geschieden. Aus Ewigkeit wird Vergänglichkeit. Und die letzten Jahre einer geschiedenen Ehe sind kein Spaß.

Also: Warum?

Wir sind doch nicht zur Hälfte romantische Trottel, die blind ins Unglück rennen. Dreihundertfünfzigtausendmal (350.000 mal) jährlich wird bei uns geheiratet. Warum?

Liebesheirat?

Wir glauben an die große Liebe!

Prinzip: Glaube, Hoffnung Liebe. Wir lieben die Liebe, glauben an sie und hoffen auf immer. Damit schließt sich der Kreis. Die Hochzeit ist eines der tollsten Feste im Leben. Wir wollen leben, in unseren Kindern weiterleben, wir feiern die Lust, wir feiern das Leben und das ist nicht profan, das ist auch zutiefst religiös. Hindus, Muslime, Buddhisten, Juden, Christen, alle feiern Hochzeit, alle auf Ihre Weise. Hochzeit war immer ein Stück Kultur, Kult – und ist es auch heute. Heiraten ist „Kult“.

 

Hochzeit Samuel Koch

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Geteiltes Glück ist…

nicht halbes, es ist doppeltes!  Glück im Unglück. Wer hat an so etwas gedacht am 4.Dezember 2010! Bilder eines Unglücks. Querschnittlähmung! Und dann: 27.August 2016, Bilder des Glücks. Hochzeit!

Es gibt nicht viele Aufnahmen vom Brautpaar, von Samuel Koch und Sarah Elena Timpe. Die Medien waren nicht eingeladen zur kirchlichen Trauung und zur Hochzeitsfeier im Zirkuszelt am 27. August. Ein wenig Öffentlichkeit gab es dann doch. Bei strahlendem Sonnenschein fuhr das Brautpaar in einer weißen Hochzeitskutsche von der Kirche zum Festzelt. Das „Ja“ hatten die Beiden sich am Tag zuvor schon gegeben, heimlich, still und leise im Kreis der Familie. Gefeiert wurde dann mit 200 Gästen, heißt es in der Presse. Und – nicht zu glauben – es gab auch einen Hochzeitstanz. Samuel Koch tanzte stehend, aufrecht mit Hilfe einer von ihm selbst entwickelten Seilwindenkonstruktion den Hochzeitswalzer.

Was hätte das für Bilder geben können in  den Medien, immer auf der Suche nach sensationellen Fotos und Filmen: mit dem Helikopter zur Hochzeitslokation, einer der Hochzeitsgäste  landet mit dem Fallschirm, drei Meter entfernt vom Brautpaar. Der querschnittgelähmte Bräutigam aufrecht tanzend. Doch das wollten Koch und Timpe offenbar nicht: für sich oder einige Medien Profit schlagen aus dieser außergewöhnlichen Hochzeit. Es sollte wohl  ihr Fest sein, ihr ganz persönliches und es sollte nicht zum Markplatz werden für  fremde Interessen.

Hier wurde die Hochzeit nicht zu Geld gemacht, ganz anders als bei den Pop-Inszenierungen anderer VIPs, bei denen eine Heirat auch für Publkum und Popularität in Szene gesetzt wird. Koch und Timpe blieben privat und die paar Bilder, die öffentlich sind, spiegeln die Freude, dass auch im Unglück das Glück noch winken kann.

Wir sehen ein sehr schönes Bild vor uns: die lächelnden Gesichter des Brautpaars und leuchtende Augen, die staunend zu fragen scheinen: Traum oder Wirklichkeit?  Wir wünschen den Beiden von Herzen eine lange, glückliche Zeit.

 

 

Anne Will hat … ja was denn?

Relief 2 Frauen PixabayFoto: Pixabay

Anne Will hat … ja was denn?

Wenn man eine schicke Schlagzeile will, schreibt man (manche Medien):

„Anne Will hat geheiratet!“ Klingt so griffig und so schön, so als ob alles schon ganz normal und alles bestens geregelt sei.

Isses  nich!

Aber: „Anne Will und Miriam Meckel haben sich verpartnert“ (so der Tagesspiegel in Berlin). wie klingt das denn? Ganz schön sperrig –  aber es ist richtig! Die Beiden führen künftig keine Ehe. Sie führen eine Partnerschaft. Eine Ehe gibt es für Schwule und Lesben in Deutschland nicht. Auch wenn manche Medien das so genau nicht nehmen.

In vierzehn europäischen Ländern darf man heiraten, wen man will, egal ob Mann oder Frau, bei uns in Deutschland nicht, auch wenn die Liebe noch so groß und auch sonst alles bestens geregelt ist.

Also, es gibt noch was zu tun – auch wenn man in einer Partnerschaft glücklich werden kann. Schließlich muss man nicht heiraten, soweit sind wir „Gott sei Dank“ dann doch schon.

 

Wir wünschen allen schwulen und lesbischen Paaren, ob einfach ein Paar, ob verpartnert oder (in anderen europäischen Ländern)  verheiratet eine richtig glückliche Zeit – nicht zuletzt natürlich Anne Will und Miriam Merkel!

 

 

Phantasialand – Freizeitpark und Ort für eine phantastische Hochzeit

Ja! Hier kann man Hochzeit feiern. Der Standesbeamte traut im Vier-Sterne-Erlebnis-Hotel LING BAO oder direkt im Park, und gefeiert wird in Afrika, Mexiko, China oder wie im wilden Westen.

Wer ein bisschen Kind in seiner Seele ist, hinterfragt nicht lange, der hat einfach seinen Spaß an den bunten Plätzen, den Spaßpalästen und den  lärmenden, lachenden Jungs und Mädchen, den großen und den kleinen, den alten und den jung gebliebenen. Machen wir doch einfach einen kleinen Rundgang; und wenn der Fotograf vom Brautpaar dann  die Hochzeitsfotos macht, amüsieren  die Hochzeitsgäste sich im Park (und vergessen hoffentlich das Wiederkommen nicht!).

Zugegeben: Phantasialand ist eine Kunstwelt. Aber was soll’s? Die überwältigende Pracht an Pflanzen und Blumen ist echt, das Wasser, die vielen Menschen sind echt, und die Freude und die leuchtenden Augen all der Leute hier sind es auch. Hier zu feiern ist schon was Besonderes.

Und so wandern wir jedes Jahr einmal (mindestens) durch  diesen Park der Attraktionen zwischen Chinatown und Berliner Platz, egal ob die Sonne scheint oder aus dicken, grauen Wolken schwere Tropfen auf unsere Regencapes fallen.

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Im Kettenkarussell heißt es die Füße heben, so hoch es geht – und nass werden sie doch!

Kettenkarussel

Wer wirklich trocken bleiben will, sollte die Wildwasserbahn meiden. Auf Chiapas bleibt kein Auge trocken, keine Hose und kein Hemd – wenn der Wagen aus schwindelnder Höhe hinab in die Fluten sich stürzt.

Chiapas

Und wie im richtigen Leben ändert sich auch im Phantasialand immer Einiges, langsam aber sicher.

Silbermine und Atlantis, jahrelang Teile des Pflichtprogramms  (drei oder viermal musste sein) gibt’s nicht mehr. Dafür hoch hinaus und Tempo, Tempo, Tempo auf der Taron durch eine schroffe Felsenlandschaft hinweg über das geheimnisvolles Dorf Klugheim, auf dessen Dächern Drachen hausen.

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Oder einmal das adventure auf der Colorado suchen (1996 eingeweiht von Michael Jackson persönlich!). Auch da hat man ganz schön einen Zacken drauf, wenn man durch die Kurven jagt.

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Wie schon gesagt: Einmal im Jahr ist Phantasia-Time bei uns, manchmal auch zweimal und warum nicht mal  im Winter, so um Weihnachten herum. Hatten wir auch schon!

Weihnachten

Ein Wintertraum – und vielleicht ein Ort für eine Traumhochzeit!

Hochzeit in Venedig ?!

Okay, Schnee von gestern!

Fußballstar Bastian Schweinsteiger, irgendwie immer noch ein großer Junge, und Ana  Ivanovic  haben es getan, Hollywoodstar George Clooney, brillanter Medienprofi, und Amal Alamuddin schon zwei Jahre vorher: Hochzeit in einem großartigen Palazzo im malerischen Venedig.

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(Fotos: Pixabay)

Tolle Fotos in der Presse, die Brautpaare  in filmreifer Kulisse, Hand in Hand, Stars im Boot, Stars mit und ohne Sonnenbrille, Eleganz hoch drei – tja, das ist was für die ganz Großen, könnte man denken.

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Klar, wenn der Weg vom Standesamt ins „Aman“ führt, wo man Tausende, ja abertausende  Euro für die Nacht in einer Suite hinblättern muss.

Und so ganz ohne Promistatus – wie soll das gehen?

Es geht!

Man  muss es nur mit Umsicht organisieren und ein bisschen auf die Kosten achten. Dann können auch Otto und Lieschen Normalo Fotos von einer Traumhochzeit in Venezia in die Welt hinaus posten.

Das Brautpaar muss auch gar nicht sooo viel beachten:

  • Man muss nicht in Italien leben oder Italiener sein, um dort zu heiraten.
  • Man kann in jedem italienischen Standesamt (oder in einer Kirche) nach italienischem Recht heiraten
  • Für Ausländer gibt’s in Italien auch keine Aufgebotsfrist
  • Man muss die Trauung nur rechtzeitig beim italienischen Standesamt (oder der Kirche) anmelden
  • Für geschiedene Frauen ist es etwas komplizierter. Sie dürfen in Italien z.B. 300 Tage nach vollzogener Scheidung nicht heiraten
  • Und man muss natürlich die nötigen Papiere zusammentragen (Personalausweis, Geburtsurkunde, Ehefähigkeitszeugnis u.a.
  • Alle rechtlichen Hinweise findet man im Internet unter: „Bundesverwaltungsamt, Deutsche heiraten in Italien“.
  • Das gilt für Schweinsteiger genau so wie für alle anderen.

Und natürlich macht es Sinn,  für die Planung und Organisation einer Hochzeit in Italien, sei es in Venedig, Rom oder Florenz, in den Bergen, am Strand, auf Sizilien oder in der Toskana eine/n Hochzeitsplaner/in zu Rate zu ziehen., damit aus der Heirat eine Traumhochzeit wird

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